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Z wie Zündkerze - Aktualisiert 270406

Zündkerze // Zur Übersicht Autolexikon

Verantwortlich für ein flammendes Inferno, 2500 Grad Celsius heiß und 60 bar mächtig, sozusagen die Erleuchtung für jeden Ottomotor.
Immer dann, wenn der Arbeitstakt ausgeführt werden muss, bahnt sich ein 30.000 Volt Zündfunke seinen Weg von der Mittelelektrode auf die Masseelektrode/n und führt damit zu einer explosionsartigen Verbrennung des Kraftstoff- Luftgemisches im Zylinder.

Am prinzipiellen Aufbau der Zündkerze hat sich seit der Erfindung durch einen Herrn Robert Bosch im Jahre 1903 kaum etwas geändert, an den Materialien und der Lebensdauer schon. Wurden zu Kaisers Zeiten Zündkerzen schon nach 500 km mit Angstschweiß auf der Stirn (Extrem hohe Bruchgefahr durch den hochempfindlichen Porzellanisolator) gewechselt, trotzen sie heute bis zu 50.000 km jeglichen Explosionen. Mittlerweile besteht der Isolator aus widerstandsfähigen Aluminiumoxid und die Elektroden sind teilweise aus Silber oder Platin. Wichtig ist für die Lebensdauer jedoch, nur jeweils die vorgeschriebenen, also vom Hersteller auf den jeweiligen Motor angepassten Zündkerzen zu verwenden.

Ratsam wäre es auch, bei einer Motorwäsche den Bereich der Kerzenstecker, genauso wie die übrige Elektronik im Motorraum etwas vom bewässern freizustellen. Selbst dadurch, dass der Isolator mit wellenförmigen Ringen versehen wurde, um die Gefahr eines Kriechfunkens durch eine Verdopplung der Kriechstrecke zu minimieren, kapituliert so manche Zündkerzen und Steckerkombination bei direktem Wasserbeschuss.


Was fällt mir ein zu ..... Zagato
Zastava
Zweitakter

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