Jensen- Healey war eine Automobilfirma, die nur eine sehr kurze Zeit bestand, genauer gesagt nur etwas mehr als fünf Jahre. Hervorgegangen ist sie aus der 1970 Konkurs gegangenen Marke Jensen Motors, die von den Amerikanern Donald Healey und Kjell Qvale übernommen wurde. Für Healey war es der Weg, den Namen Healey nach der aufgelösten Partnerschaft mit der British Motor Corporation am Leben zu erhalten und für Qvale ging es um ein neues Betätigungsfeld.
Kurz nach der Übernahme, die Verträge für die Fertigung von Karosserien für Sunbeam und Volvo waren ausgelaufen, kam es aber schon zu ersten Schwierigkeiten. Bis der erste echte Jensen-Healey 1972 gefertigt werden konnte, verließen noch Modelle von Jensen Motors die Werkhallen, die sich aber nur schwer verkaufen ließen.

So war schon die Zeit bis zum Start des ersten und einzigen Jensen-Healey geprägt von finanziellen Verlusten. Nach Serienreife des etwas konventionell geratenen Modells, das geprägt war vom Einsatz eines drehfreudigen Lotus Motors, traten allerdings auch wieder die gleichen Schwierigkeiten wie bei Jensen auf.
Nach den anfänglichen Problemen mit den Lotus Motoren, die allerdings recht schnell behoben werden konnten, lag die schlechte Verarbeitungsqualität wie ein Fluch auf dem Nachfolger Jensen Motors. Schon 1976 musste die Produktion bei Jensen-Healey nach knapp 11000 produzierten Einheiten gestoppt werden. Seit dieser Zeit ist weder der Name Jensen, noch die Marke Healey je wieder mit der Automobilindustrie in Verbindung gebracht worden.