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I wie Innocenti - Aktualisiert 081006

Innocenti // Zur Übersicht Autolexikon

Die italienische Automobilmarke Innocenti hat ihre Wurzeln Anfang der 30er Jahre in der Eröffnung einem Metallverarbeitenden Betrieb, der von Ferdinando Innocenti 1931 gegründet wurde. Die Produktion befasste sich auf Grund des drohenden Krieges schon kurze Zeit später mit der Herstellung von Rüstungsgütern.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Entwicklung eines Motorrollers vorangetrieben, der sich zum Größten Erfolg der Firma Innocenti entwickeln sollte. Kurz nach dem Krieg war der Wunsch nach Motorisierung groß und das Konzept des Rollers Lambretta, der preiswert und robust war, traf genau den Geschmack der Zeit. Das Modell Lambretta war so erfolgreich, das es in Indien bis 1997 gefertigt wurde.

Logo von Innocenti

Durch diesen großen Erfolg ermutigt begann sich Innocenti mit dem Gedanken anzufreunden auch in die Automobilproduktion einzusteigen. Der finanzielle Rückhalt war da und so begann man ab den 60er Jahren Lizenzmodelle zu fertigen und vorerst als Bausätze zu verkaufen. Eines der ersten Modelle war der Austin A 40. Später kamen dann noch mehr Modelle der British Motor Corporation dazu. Die Rechnung ging auf, Innocenti wuchs und entwickelte eigene Modelle.

Als 1972 der Firmengründer Ferdinando Innocenti verstarb, wurde der Automobilhersteller Innocenti von der Firma British Leyland aufgekauft. British Leyland, die die British Motor Corporation übernommen hatte, sah hier einen einfachen Weg, den italienischen Markt zu erschließen. Zu dieser Zeit war der Mini das wichtigste und verkaufsstärkste Modell.

Der Innocenti - Mini

Schon nach relativ kurzer Zeit kam British Leyland in finanzielle Schwierigkeiten und verkaufte Innocenti an die Firmengruppe De Tomaso, der zu dieser Zeit schon De Tomaso, Maserati und Moto Guzzi angehörten. In Folge wurden weiterhin Minis hergestellt, die allerdings als Bertone Minis verkauft wurden und ab 1976 dann das Logo von De Tomaso trugen.

Ab Anfang der 80er Jahre suchte man die Zusammenarbeit mit dem japanischen Hersteller Daihatsu, für den in den Innocenti Werken Motoren hergestellt wurden und der im Gegenzug über das Händlernetz Daihatsu die Modelle von De Tomaso Innocenti vertrieb. 1986 fusionierte Innocenti mit Maserati um dort die Produktion des Turbos für die Maserati Modelle zu übernehmen. Finanziell war diese Zusammenarbeit aber nicht von Erfolg gekrönt, deshalb begann Innocenti die Lizenzproduktion von Modellen von Yugo und von Fiat, letztere hauptsächlich für den Südamerikanischen Markt.

1990 schließlich wurde Innocenti dann von Fiat aufgekauft, eine kurze Zeit lang wurden Modelle noch unter dem Namen Innocenti angeboten, danach verschwand das Label für immer vom Markt.


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