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D wie Dieselmotor - Aktualisiert 130906

Dieselmotor // Zur Übersicht Autolexikon

Nagelte das erste mal am 17.Februar 1894, der erste wirklich zufrieden stellend funktionierende Dieselmotor mit einer Leistung von 9,8 PS wurde jedoch erst drei Jahre später, 1897 fertiggestellt. Benannt wurde er nach seinem Erfinder Rudolf Diesel.

Dieselstandmotor, um 1897

Der erste sogenannte Viertaktmotor war allerdings ein anderer, nach seinem Erfinder, Nikolaus August Otto, kurz Ottomotor genannt und das erste mal angelassen, damals noch ohne Katalysator, 1876.
Das Wirkprinzip des Ur-Dieselmotors ist so einfach wie genial, die Umsetzung jedoch sehr kompliziert, die Materialbeanspruchung durch den hohen Druck gab es bis dahin in diesem Ausmaß noch nicht bei Motoren.
1.Takt - Luft wird angesaugt
2.Takt - Luft wird verdichtet auf bis zu 60 bar, erreicht dadurch Temperaturen von bis zu 900 Grad Celsius
3.Takt - Am Ende Verdichtungstaktes wird Kraftstoff eingespritzt und entzündet sich in der heißen Luft von selbst, daher auch Selbstzünder genannt. Der dritte Takt wird auch Arbeitstakt genannt, weil nun durch die schlagartige Verbrennung, der Kolben eine Kraft an die Kurbelwelle abgeben kann.
4.Takt - Ausstossen der Abgase

  

Moderne Dieselmotoren haben mit dem Ur-Selbstzünder außer dem Wirkprinzip nur noch wenige Gemeinsamkeiten. Wurde der Dieselmotor frührt nur bei Lastkraftwagen eingesetzt, so gibt es mittlerweile schon Rennserien die mit Dieselmotoren ausgerüstet sind. Auch die Schadstoffemmisionen wurden durch den Fortschritt in den Jahren gesenkt, durch den Einsatz von Alternativen Antrieben, wie Biodiesel, sogar die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gebrochen werden.



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