Caterham Cars Ltd. war eigentlich ein Sportwagenhandel im gleichnamigen Teil von London. Graham Nearn, der Chef von Caterham Cars Ltd. suchte von Anfang an die Partnerschaft von Lotus und blieb dieser Marke trotz finanzieller Probleme immer treu.
Caterham wurde zum einzigen landesweiten Vertreter des Lotus Seven und als die Produktion des Seven 1973 von Lotus eingestellt wurde, kaufte die Caterham Cars Ltd. die Rechte auf. Somit entwickelte sich Caterham vom reinen Autohändler zum Produzenten von Automobilen. Das Caterham bis heute nur ein Modell im Angebot hat, konnte den Erfolg nicht schmälern.
Caterham baute zuerst das letzte Modell des Lotus Seven, den S4, bis er nach kurzer Zeit das Vorgängermodell, den S3, unter den Namen Caterham Super Seven wieder aufleben ließ. Dies war, auch der Meinung vieler Fans nach, das gelungenere Modell.

Optisch relativ unverändert, technisch Jahr um Jahr verbessert, wird der Super Seven bis heute gebaut. Wahlweise als Kit Car, also als Bausatz oder Teilbausatz oder auch komplett endgefertigt, wobei heute die finanziellen Vorteile eines Bausatzes nicht mehr so gravierend sind.
In den 80er Jahren kam es dann zu einem Rechtsstreit mit der Firma Westfield Sports Cars Ltd. Diese fertigte eine Replik des Lotus Seven, der allerdings Lizenztechnisch zu dieser Zeit schon Caterham gehörte. Zugunsten Caterhams musste Westfield das Modell Seven komplett überarbeiten.