Bevor sich Giotti Bizzarrini mit seiner Firma Bizzarrini SpA Mitte der 60er Jahre selbstständig machte, sammelte er Erfahrungen in vielen Bereichen und Firmen der Automobilbranche.
Giotto Bizzarrini war nach seinem Ingenieursstudium Dozent an der Universität von Pisa, bevor er zu Alfa Romeo stieß und kurz danach zur Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Ferrari wechselte. Dort war Bizzarrini maßgeblich an der Entwicklung des legendären Ferrari 250 GTO beteiligt.
Nachdem er sich von Ferrari getrennt hatte, gründete seine Firma Bizzarrini SpA in Livorno. Sein Logo zeigt umschlossen von den Schriftzügen Bizzarrini und Livorno einen Vogel, wobei alles umrahmt wird von einen stilisierten Zahnrad.

Zuerst war an mehreren Projekten, unter anderen Entwicklungsarbeiten mit der Firma Iso zu den Modellen Rivolta und Grifo beteiligt, sowie zeichnete er verantwortlich für die Entwicklung des V12 von Lamborghini.
Die Zusammenarbeit mit Iso ging soweit, das man Bizzarrini gestattete, Teile vom Iso Grifo für sein erstes eigenes Modell, den A3C GT Strada zu verwenden. Resultat war jedoch, das man dieses Modell eher für einen Iso hielt. Der Bizzarrini Manta wurde nie in Serie gebaut, verhalf aber dem Designer Giorgetto Giugiaro zum Durchbruch.

Kommerzieller Erfolg stellte sich auch dann nicht ein, als man von teuren Supersportwagen durch eine Kooperation mit Opel umschwenkte auf einfachere und billigere Modelle wie den GT Europa 1900. 1969 gab Bizzarrini auf, die wenigen Automobile von Bizzarrini, die es heute noch gibt sind begehrte Sammlerstücke.