1909 gegründet, hat die unter dem heutigen Namen Audi AG, in Ingolstadt ansässige Firma einige sehr wechselhafte Jahre hinter sich. Schon die Namensgebung ist eine eigene kleine Geschichte.
Das ganze geht zurück auf die Gründung der Firma Horch im Jahre 1899. Firmiert unter dem Namen des Gründers August Horch als August Horch & Cie machte dieser einen entscheidenten Fehler, indem er die Namensrechte der Firma und nicht sich selbst zuschrieb. Als nun August Horch nach einem Zerwürfnis seine eigene Firma 1909 verließ und im selben Jahr die A. Horch Motorenwerke AG gründete, führte dies natürlich sofort zu Streitigkeiten mit der Firma Horch. Um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen, benannte man die Firma in Audi Automobilwerke GmbH um. Dieser Vorschlag wurde gemacht vom zehnjährigen Sohn eines Angestellten, der dieses am Gymnasium gehört hatte. Die Bedeutung des lateinischen Wortes Audi ist nichts anderes wie die Befehlsform von audire: hören, zuhören oder auch horch.
1910 verlässt der erste AUDI die neu gegründeten Werke. 1915 wurden dann in die Audi Werke AG umfirmiert, immer noch mit dem Firmensitz in Zwickau/Sa.
Bis 1928 blieb man eigenständig, doch durch finanzielle Probleme wurde Audi dann im selben Jahr durch die Firma DKW übernommen.
1932, die Weltwirtschaftskrise hinterließ zunehmend ihre Spuren. Um der Rezession zu entkommen schlossen sich vier Firmen Audi, die allerdings schon 1928 von DKW übernommen worden war, DKW, Wanderer und Horch zur Auto Union mit Firmensitz in Chemnitz zusammen. Diese vier Firmen stehen für das heute noch
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,den vier Ringen.
Nach dem zweiten Weltkrieg wird die Auto Union AG in der Sowjetzone aufgelöst, aber im westlichen Teil Deutschlands neu gegründet, Ingolstadt wird die neue Heimat vieler ehemaliger Mitarbeiter aus Zwickau und Chemnitz.
1958 erwirbt die Daimler- Benz AG die Mehrheit an der Auto Union AG, 1959 erfolgt die komplette Übernahme.
1964 kauft Volkswagen die Auto Union von der Daimler- Benz AG ab. 1965 kommt der erste Audi unter VW Führung auf den Markt. Das Wahrzeichen, die vier Ringe bleiben.
1969 fusioniert die Auto Union GmbH mit der NSU AG zur Audi NSU Auto Union AG. 1977 verschwindet der Firmenname NSU mit dem letzten Modell NSU Ro 80, die Neufirmierung lautet Audi AG.
1980 fertigt Audi mit dem Modell Audi quattro als dritter Automobilhersteller der Welt, nach Moskwitsch, einem sowjetischen Automobilhersteller und nach Subaru, Allrad angetriebene Pkws in Serie. Audi entscheidet sich, im Gegensatz zu Subaru, für eine permanente Lösung der Antriebsart.
Mittlerweile besteht der Volkswagen Konzern aus den Marken VW, Audi, Seat, Skoda, sowie den Luxusmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini.
Überarbeitet 280606