Eines der kurzen Kapitel der Automobilgeschichte schrieb die Firma Arnolt Motor Company. Beheimatet in der US Automobilmetropole Chicago verließ sich der Automobilhändler S.H. Arnolt nicht nur auf den Verkauf von Fahrzeugen, sondern präsentierte der erstaunten Öffentlichkeit anfangs der 50er Jahre auch Modelle die unter seinem Namen der Motorsportwelt Achtung abringen sollten.
Die ersten Rennwagen basierten auf der T- Serie der Britischen Firma MG, der Morris Garage. Weitere Modelle, die es auch als Straßenversion gab waren die Arnolt Bristols, ausgestattet mit einem Chassis von Bertone, dessen Vizepräsident Arnolt war, und kraftvollen Motoren von BMW wurden die Bristols nicht nur auf der Rennstrecke erfolgreich.

Trotzdem, das die Straßenversionen äußerst spartanisch ausgestattet waren verkauften sie sich durch ihre für diese Zeit üppige Motorisierung von 130 PS und ihren angemessenen Preis von knapp viertausend Dollar recht gut. Dadurch das die Herstellung jedoch sehr teuer und unnötig kompliziert war, das Chassis ging von England zu Bertone nach Italien und das fertige Auto wiederum nach Amerika, war die Stückzahl produzierter Bristols recht klein. Die Bristols waren als Rennsportversion recht erfolgreich, gewannen schon kurz nach ihrer Markteinführung mehrere Rennen.
Mit dem Tod des Firmeninhabers S.H. Arnolt 1960 war das Ende der Marke Arnolt besiegelt, Mitte der 60er Jahre, nach insgesamt 340 verkauften Automobilen, wird die Produktion nach insgesamt zehn Jahren eingestellt.