Jean Redele, ein französischer Renault Händler fuhr Rennen mit eigens von ihm umgebauten R4 Modellen. Als er dann die große Erfolge einfuhr, von 1952 bis 1954 gewann er die Mille Miglia dreimal in der Hubraumklasse 750 ccm und dazu 1954 auch den Alpine Cup, gründete er 1955 seine eigene Firma, wo er Rennwagen auf der Basis der bewährten Renault Modelle produzierte.
Der erste Wagen, den Alpine herstellte, der A106 bekam eine Glasfaserkarosserie. Schon fünf Jahre nach Gründung stellt Alpine 100 Automobile pro Jahr her, die sich so gut verkaufen, dass die Produktion schon kurz darauf vervielfacht werden kann. Die Firma Alpine wird offiziell von Renault mit der Leitung des Sektors Rennsport betraut. Auch hier stellen sich die Erfolge schon nach kurzer Zeit mit Siegen bei der Rallyeweltmeisterschaft und bei der Rallye Monte Carlo ein.
Mitte der 70er Jahre kaufte Renault die Aktienmehrheit von Alpine, Redele blieb auch unter Renault Vorstandsvorsitzender bis 1978, als er seine restlichen Aktienanteile an Renault verkaufte und sich zurückzog.
Alpine hatte untypisch kein richtiges eigenes Logo, sondern als Markenzeichen nur ein stilisiertes A.
Bis heute wird der Schriftzug Alpine bei Renault für besonders sportliche Modelle verwendet, obgleich dabei die Verwendung des Baukastenprinzips von vielen Alpine Fans abgelehnt wird.