Honda war der erste der drei großen japanischen Automobilhersteller, der 1986 noch vor Toyota mit dem Label Lexus und auch vor Nissan mit dem Label Infiniti seine Nobeldivision Acura für den nordamerikanischen Markt und Hongkong firmierte. Grund für diese Überlegungen war, auf das technische Know- How und die Ressourcen der Mutterfirma zurückgreifen zu können, ohne jedoch dem Käufer dieser preislich meist höher angesiedelten Modelle den Bezug zur Massenmarktbezogenen Entwicklungspolitik des Konzerns herstellen zu lassen.
Das erste Modell unter dem Label Acura war die Luxuslimousine Legend. Für einen Paukenschlag sorgte in den 90er Jahren die Vorstellung des Acura NSX, eines Sportwagens, technisch Top und die Leistung war seiner Konkurrenten ebenbürtig, bzw. sogar überlegen. Mit in die aufwändige Entwicklung einbezogen war sogar der Formel 1 Weltmeister Ayrton Senna.
Deutschlandweit wurden ca. 270 Honda NSX verkauft, da dieser Sportwagen zu seiner Zeit sehr erfolgreich war und somit nicht nur unter dem Label Acura, sondern auch Europaweit bei Honda Händlern verkauft wurde. Die wenigsten Modelle jedoch finden den Weg vom nordamerikanischen Markt nach Europa, da auch bei der Entwicklung die Vorlieben und die Vorschriften des amerikanischen Marktes berücksichtigt werden und die Anpassung der Modelle auf europäischen Standard sich nur selten rechtfertigen würde.