Frustgefahr, Ihre Seite rund ums Auto

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Frust Kapitel 2, die Geräuschkulisse - Aktualisiert 280606

Die Verarbeitung , Verkleidungen können sich nicht mehr ausstehen und trennen sich.

Für einen besseren Überblick wurde das Drama aufgeteilt in Kapitel, chronologisch geordnet.

  1. HiFi vom Feinsten
  2. Die Geräuschkulisse
  3. Die kleinen Wehwehchen
  4. Die Räder  Räder Teil 2  Räder Teil 3
    Die Räder Teil 4 oder der Abschluss
  5. Die Honda Alufelgen
  6. Mein Fazit
  7. Nach 30.000 km Laufleistung

Frust - und Ärger, 2. Die Geräuschkulisse

Ich kenne nun schon einige Autos, von einigen Herstellern. Aber mal unter uns, ich kenne keines, welches nach einem halben Jahr so eine Geräuschkulisse im Innenraum entwickelt. Ein ganz großer Schwachpunkt von Honda, denn was nützt mir ein so eigentlich doch gut gelungenes Wägelchen, wenn die Verarbeitung im Detail so zu wünschen übrig lässt. Nur als Vergleich, ein drei Jahre alter Skoda Oktavia hält da seine Geräuschkulisse eher in Grenzen. Sicher, Geräusche und ihr Belästigungsgrad liegen immer im Auge, nein im Ohr des einzelnen, aber eins ist Fakt, daran lässt sich auch sehr gut die Verarbeitungsqualität messen. Und die liegt hier ziemlich im Argen.

Nur ein Beispiel, die Fahrertür. Mein Honda hatte das stattliche Alter von ca. 3 Monaten, als die Fahrertür auf sich aufmerksam machen musste, leider negativ. Genau in Höhe des Kopfes und somit auch der Ohren nervte ein Knarzen, nicht einmal bei schlechten Straßen, nein eigentlich immer, auch bei kleinsten Bodenwellen.

Leider konnte ich das Radio ja auch nicht lauter aufdrehen, siehe oben. Aber solche kleinen Übel kann die Fachwerkstatt ja im Handumdrehen abstellen, dachte ich. Wie heißt es, so lange man noch Träume hat, lebt man noch, ich lebe heute noch. Aber die Fahrertür nahm es übel, das an ihr herumgedoktert wurde und aus Protest darüber fasste sie den Entschluss, die Rahmendichtung abzuwerfen. Die Beifahrertür zeigte sich sofort solidarisch und machte mit.

Die Dichtungen wurden natürlich gewechselt und an mich erging der gut gemeinte Ratschlag, trotz meines Protestes, dass niemals getan zu haben, die Türen nicht an ihren empfindlichsten Stellen anzugreifen. Häh, was habe ich gekauft, ein chinesisches Porzellanpüppchen oder ein Auto? Aber mittlerweile stehe ich da drüber, ein knarzendes Kupplungspedal, nervendes zeitweiliges Quietschen meines Sitzes, haben mir gezeigt, dass es immer noch schlimmer kommen kann.

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